Vor vier Jahren wurde der 14. Millionär in der Geschichte von „Wer wird Millionär“ gekürt. Doch die damals gestellt Frage war sehr umstritten. Warum wir euch das erzählen? Die Frage ging um unseren Rubik’s Würfel. Sie lautete:

„Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?“ A: 22, B: 24, C: 26 oder D: 28.

Würdet ihr die richtige Antwort wissen? Der Kandidat Leon Windscheid war zum Zeitpunkt des Gewinns 26 Jahre alt und studierte Psychologie. Er macht sich bereits im Alter von 19 als Eventmanager selbstständig und träumte seitdem von einem Boot als Eventlocation. Daher versprach er dem Moderator Günther Jauch ein Boot nach ihm zu benennen falls er die Millionen gewinnen sollte.

Psychotricks halfen ihm bei der Vorbereitung

Der Psychologiestudent bereitete sich ausführlich auf die alles entscheidende Frage vor, denn er wusste, dass das richtige Training alles verbessern kann. Er nutzte verschiedene Psychotricks, um die Aufregung zu bewältigen und einen klaren Kopf zu behalten. Zu den wichtigsten Dingen zählt jemanden dabei zu haben, dem man blind vertraut und der ihm den Rücken stärkt. Bei Leon war es seine Freundin. Als zweiter Trick half ihm lautes Denken, denn dabei wird einem schnell klar, ob man auf dem richtigen Weg ist. Trotz all der Vorbereitung war er sich bei der Millionenfrage sehr unsicher, obwohl er von Anfang an die richtige Vermutung hatte. Doch diese Frage wurde nach der Sendung kontrovers diskutiert.

War die Frage zu einfach?

In den sozialen Medien fingen die Fans der Show sofort an zu diskutieren, ob die Frage zu einfach war. Ihr Argument war, dass man die Anzahl der Steinchen einfach nachzählen bzw ausrechnen könne. Die sozialen Medien waren voll mit derartigen Kommentaren und scherzten über zukünftige Fragen. Der Sender verteidigte die Frage mit dem Argument, dass man es erst einmal bis zur Millionenfrage schaffen muss. Leon Windscheid verriet in einem Interview, dass er als Kind einen Zauberwürfel auseinanderbaute. Es sollte ursprünglich ein Streich an seinem Bruder sein, aber da er den Würfel letztendlich nicht mehr zusammenbauen konnte, wurde der Streich aufgedeckt. Wir finden jedoch, dass es eine gute Millionenfrage ist. Nach seinem Gewinn erfüllte Windscheid seinen Traum von einem Boot, das er MS Günther nannte und seitdem fast kontinuierlich ausgebucht ist.